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Systemisch-konstruktivistische Denkweise

Die systemisch konstruktivistische Denkweise basiert auf den folgenden Grundsätzen:

 

Konstruktivismus und Realität

Wichtiger (Mit) Begründer der konstruktivistischen Sichtweise ist Paul Watzlawick (1921 - 2007, vgl. "Wie wirklich ist die Wirklichkeit")

Was ist Realität?

Konstruktivisten vertreten die Meinung, Realität wird von Menschen erfunden und konstruiert. Da jeder Mensch ein eigenes Wahrnehmungssystem hat, so ist die Realität so unterschiedlich wie die Menschen.

Im Konstruktivismus geht man davon aus, dass Lösungen von Problemen und die Erreichung von Zielen möglich sind. Diese Erreichung ist aber nicht beliebig möglich, sondern nur im Einklang mit den systemerhaltenden Prinzipien.

Dabei gelten die folgenden Grundsätze:

 

Was bedeutet systemisches Denken?

Wichtiger Mitbegründer der Systemtheorie war Niklas Luhmann (1927 – 1998)

Das systemische Denken ist von ganz anderer Art, als das Denkmodell, welches über zwei Jahrtausende die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte prägte. Es ist, im Gegensatz zum althergebrachten linearen Denkmodell nicht mehr ein Denken in Ursache und Wirkung, welches von A auf B schließt.

Das systemische Denken deklariert, dass man es in der Natur niemals mit linearen Vorgängen zu tun hat, sondern stets mit einem äußerst komplexen Geschehen. Es lädt uns ein, unsere bekannten und eingeschliffenen Verstehenssätze und Wahrnehmungsweisen neu zu überdenken.

Systemischer Ansatz wird verstanden als neue Art die Welt zu sehen und zu kategorisieren. Entscheidend ist die Abkehr von einem linearen Ursache-Wirkungsdenken hin zu einem zirkulären Systemmodell, nach dem die Wirklichkeit eines Individuums untrennbar mit seinem Kontext verbunden ist. Dies bedeutet, dass das Verhalten von Personen nur im jeweiligen Zusammenspiel der für sie wichtigen Beziehungen verstanden werden kann.

Beim Coaching geht es darum, bei den Klienten vorhandene Fähigkeiten, Strukturen und Ressourcen für die Zusammenarbeit zu nutzen. Daher gilt es, den Klienten in ihrem Bezugsrahmen zu begegnen und deren persönliche Kompetenz zu steigern.

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